Die Falken Europas, Nordafrikas und Vorderasiens – jetzt online !

Mit dem Schieferfalken (Falco concolor) haben wir es endlich geschafft und die letzte Art, der 12 Falken Europas, Nordafrikas und Vorderasiens auf unserer Infoseite für Sie veröffentlicht.

Auch die Steckbriefe der meisten „echten“ Greifvögel (Accipitriformes) sind inzwischen freigeschaltet. Unser Ziel, Ihnen alle 46 Greifvögel und Falken Europas und der angrenzenden Regionen mit informativen Texten und ausdrucksstarken Fotos von fokus-natur.de etwas näher zu bringen, ist also fast erreicht.

Wir wünschen  Ihnen nun viel Freude beim Anschauen und Lesen unserer  Präsentationen.

Sollten Sie Anmerkungen, Hinweise oder Anregungen zu unserer Infoseite haben, würden wir uns natürlich über einen Kommentar von Ihnen freuen. Sollten Sie Fehler entdecken, ist selbstverständlich auch sachliche Kritik ausdrücklich erwünscht.

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Die Vögel Äthiopiens

Die Vögel Äthiopiens – waren wieder im Fokus  der letzten Reise von Torsten und Kathrin Pröhl. Das große Land am Horn von Afrika ist hinsichtlich seiner Vogelwelt längst kein Geheimtipp mehr unter Ornithologen und Vogelbeobachtern. Mehr als 800 Arten von Brutvögeln und Wintergästen aus der Paläarktis lassen wenig Wünsche offen.

Abessinien; Accipitriformes; Aethiopien; Black-chested Snake-Eagle; Blackbreasted Snake Eagle; Circaetus pectoralis; Ethiopia; Schwarzbrust-Schlangenadler; Schwarzbrustschlangenadler; Short-toed Snake Eagle; birds; greifvögel; pröhl; raptors; vögel; Äthiopien
Schwarzbrust-Schlangenadler

Einige Arten sind auch endemisch, also sie kommen nur in Äthiopien vor, beispielsweise die Blauflügelgans, der Strichelbrustkiebitz, der Klunkeribis, der Schoapagei u.a. Besonders artenreich ist auch die Gruppe der Greifvögel , mehr als 60 Brut- und Zugvogelarten können hier rund ums Jahr beobachtet werden. Unter anderem konnten wir die Balz der hübschen Halsbandzwergfalken erleben. Außerdem gelangen Beobachtungen des Lannerfalken sowie von jagenden Schwarzbrust- und Braunen Schlangenadlern. Ein Verwandter unseres Sperbers – der Schikra – ist in vielen Landschaften Äthiopiens ebenfalls heimisch und dementsprechend öfter zu sehen, ebenso der größere Mohrenhabicht. Der kleine Zwergsperber ist ebenfalls verbreitet, aber durch seine Kleinheit und versteckte Lebensweise nicht leicht zu entdecken.

 Maskenpirol, Halsband-Zwergfalke, Milchuhu
Maskenpirol – Halsband-Zwergfalke – Milchuhu

Savannenadler sind allgegenwärtig und außerdem anders als unsere mitteleuropäischen Adlerarten, wenig scheu und entsprechend oft zu sehen – sehr oft gemeinsam mit Weißrücken-, Sperber- und Ohrengeiern an toten Tieren am Straßenrand. Eulen kommen ebenfalls in verschiedenen Arten vor,  verbreitet aber meist nicht häufig. Das kann auch eine Folge des hohen Feinddruckes seitens der vielen Greifvogelarten sein. Am zahlreichsten scheint die Afrikanische Zwergohreule. Vor allem im Buschwald und in den Savannen hört man in der Dunkelheit ihren melancholischen Ruf. Tagsüber sind sie durch ihr rindenfarbiges Gefieder allerdings kaum zu entdecken. Unter den vier Uhuarten scheint der größte unter ihnen – der Milchuhu – der häufigste zu sein. Er lebt in einer Vielzahl von Landschaftstypen. Voraussetzung scheint das Vorhandensein  großer Bäume.

Brauner Schlangenadler; Brown Snake-Eagle; Circaetus cinereus; Einfarb-Schlangenadler; Ohrengeier; Torgos tracheliotus
Einfarb-Schlangenadler – Ohrengeier

Anders als in vielen afrikanischen Staaten, ist es aber nicht einfach, in Äthiopien große Säugetiere zu beobachten. Viele wurden durch die Jagd an den Rand des Aussterbens gebracht und sind dementsprechend scheu und schlecht zu beobachten. In vielen Gebieten wurden sie auch durch die Hirten mit ihren vielen Haustieren aus ihren Lebensräumen verdrängt. Im Süden – im Borana-Gebiet – lassen sich am ehesten noch die Südlichen Giraffengazellen und die grazile Grantgazelle beobachten. An den Seen des Rift-Valley sind außerdem die Flußpferde sehr zahlreich. Es gibt zwar auch noch Elefanten, Löwen und Leoparden, diese leben aber in abgelegenen schwer erreichbaren Gegenden, in denen es zudem auch leider immer wieder ethnische Unruhen und Bürgerkriege gibt.

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Heimische Amphibien und Reptilien in Jenas Landschaft

Die Region um Jena bietet dem aufmerksamen Spaziergänger großartige Naturerlebnisse: Muschelkalkfelsen, Orchideen, farbenprächtige Insektenarten.

Amphibien und Reptilien sind allerdings eher unauffällige Bewohner des Mittleren Saaletals, aber der geduldige Naturfreund wird auf der Suche nach ihnen trotzdem erfolgreich sein.

Das Ende 2018 beim Jenzig-Verlag  neu erschienene Heft ist als  Gemeinschaftsprojekt  der Familie Nöllert mit Werner Fiedler entstanden und stellt alle heimischen  Arten (12 Amphibien und 4 Reptilien) mit ihren Lebensräumen und möglichen Fundorten vor. So kann es zu eindrucksvollen Begegnungen mit diesen bemerkenswerten Lebewesen kommen.

Zur Einstimmung auf das empfehlenswerte Heft hier ein kurzer Auszug aus dem Vorwort:

“Auf seinen Wanderungen in der Umgebung Jenas fühlt sich der phantasievolle Naturfreund nicht selten in die trocken-heiße Karstlandschaft an der Mittelmeerküste oder die kühlen Buchenurwälder der “Heiligen Hallen” im Feldberger Seengebiet Mecklenburg- Vorpommerns entführt. Botanische Kostbarkeiten wie der Frauenschuh und der enorme Reichtum an farbenprächtigen Insektenarten sind dabei seine auffälligsten Begleiter. Das Mittlere Saaletal ist aber auch der Lebensraum für nicht so leicht zu entdeckende Lebewesen: unsere Amphibien und Reptilien. Die melodischen Rufe der Gelbbauchunke können wir in der Saaleaue bei Kunitz belauschen. Eine Nachtexkursion in das Naturschutzgebiet ,,Windknollen”  führt uns  zu einer  Begegnung mit dem größten “Schreihals” der heimischen Amphibienwelt, dem Europäischen Laubfrosch. Seine Paarungsrufe sind in lauen Frühsommernächten aus mehr als einem Kilometer Entfernung zu orten. Die warmen Gebüsch- und Waldsäume entlang der Muschelkalkhänge  sind das Eldorado für die Zauneidechse. Im Mai und Juni treffen wir die Männchen in ihrem smaragdgrünen Prachtkleid auf der Suche nach einer Partnerin. Sehr unauffällig hingegen ist die ungiftige Glattnatter, die durch ihre Färbung und Zeichnung hervorragend an das Licht-Schatten-Muster der Rosen­ oder  Schlehengebüsche  ihrer Umgebung angepasst ist. Unsere einzigartige Naturausstattung wird durch zahlreiche  Schutzgebiete  bewahrt,  die  als  Ergebnis des Naturschutzgroßprojektes “Orchideenregion Jena – Muschelkalkhänge  im Mittleren Saaletal” zwischen 1996 und 2008 ausgewiesen wurden…

Lacerta agilis; Sand Lizard; Zauneidechse; echse; eidechse; kriechtiere; leo; lizards; male; männchen; reptilia
Zauneidechse – Lacerta agilis – Sand Lizard

…Wir sind sehr froh, mit dieser Veröffentlichung die heimische Amphibien- und Reptilien-Fauna (Herpetofauna) in das Blickfeld der Naturfreunde rücken zu können. Wenn dazu auch Naturschutzbehörden ihre enorme Verantwortung zur Bewahrung unserer wertvollen Umwelt umsetzen und sich vor allem junge Menschen um die Erforschung und Erhaltung der hier siedelnden Arten kümmern, dann hat diese Broschüre ein wichtiges Ziel erreicht. Dem aufmerksamen und geduldigen Naturentdecker wünschen wir viel Erfolg beim Aufspüren unserer Amphibien und Reptilien, und sicher kann auch dafür dieses Büchlein ein erster Ratgeber sein.”

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Frohes Fest 2018!

Allen Besuchern von www.fokus-natur.de wünschen wir eine schöne Advents- und Weihnachtszeit und für das neue Jahr Glück, Gesundheit, Zuversicht und gutes Gelingen all Ihrer Vorhaben!

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We wish a beautiful Advents and Christmas season to all visitors of www.fokus-natur.de and for the New Year luck, health, confidence and good success all your projects.

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Das Naurzum-Reservat – eine Greifvogel-Oase in den Steppen des nördlichen Kasachstan

Das Schutzgebiet

Das Reservat Naurzum wurde 1931 vor allem zum Schutz der bedrohten Saiga-Antilopen gegründet. Im Norden Kasachstans in den südwestlichen Ausläufern des westsibirischen Tieflandes gelegen, nimmt es weite Teile der Turgai-Senke, etwa 300 km südlich der regionalen Hauptstadt Qostanai im gleichnamigen Verwaltungsbezirk ein. Es erstreckt sich heute über knapp 200.000 ha. Ursprünglich waren es nur 100.000 ha aber 2008 erfolgte eine Erweiterung um 90.000 ha. Doch im Umland des Reservates, das zum UNESCO-Weltnaturerbe “Kasachiche Steppe” gehört, ist der Charakter einer naturnahen Steppenlandschaft gleichfalls weiträumig gewahrt.

Zu Sowjetzeiten wurde verschiedentlich – allerdings ohne nachhaltigen Erfolg – versucht, Teile des Gebietes landwirtschaftlich, etwa durch Anbau von Wassermelonen, nutzbar zu machen. Aber allein die Pferde-  und Rinderzucht durch einheimische Hirten erwies sich als rentabel, denn der Fleischbedarf war enorm und die Lieferungen gingen bis in die Großstädte Moskau und Leningrad. Dafür erhielt die Landbevölkerung wichtige Erzeugnisse des täglichen Bedarfs sowie Baumaterial, Fahrzeuge etc., die damals im Agrarland Kasachstan nicht verfügbar waren.

Die Siedlungen der Hirten im Reservat wurden in den letzten Jahrzehnten geräumt. Nur die Inspektoren (Ranger) mit ihren Familien haben innerhalb der Reservatsgrenzen heute noch ein Wohnrecht. Im begrenztem Umfang ist ihnen auch die Viehhaltung noch gestattet.

Vielfalt an Lebensräumen und Arten

Die beeindruckende Ausdehnung und Vielfalt des Gebietes lässt sich am besten aus der Luft ermessen. Der stete Wechsel von reinen Steppenlandschaften  und waldsteppenartigen Lebensräumen mit Waldkiefer, Birke und Espe, aber auch große, teils brackige Steppenseen und riesige Überschwemmungsgebiete bewirken einen immensen Vogelreichtum. Dazu zählen auch zahlreiche, anderswo seltene Greifvogelarten. So leben im Gebiet etwa die dichtesten Bestände des Kaiseradlers (Aqila heliaca). Auch der Steppenadler (Aquila nipalensis) und der Seeadler sind weit verbreitet und auch der Steinadler (Aquila chrysaetos) kommt vor. Beeindruckend sind die großen Vorkommen der Kleinfalken:  Rotfußfalke (Falco vespertinus), Baumfalke (Falco subbuteo, Turmfalke (Falco tinnunculus) und Merlin (Falco columbarius pallidus). Steppenweihe (Circus macrourus) und Wiesenweihe (Circus pygargus) leben ebenfalls zahlreich hier.

 

Im Jahrbuch des Deutschen Falkenordens ( DFO) von 2017 haben Dr. Wolfgang Baumgart und Torsten Pröhl einen ausführlichen Bericht über das interessante Gebiet veröffenlicht.

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Fokus Natur Kalender 2019

Jahreskalender 2019

NATURFOTOGRAFIEN  VON  FRANK LEO  UND  TORSTEN PRÖHL
13 wunderbare Motive unserer heimischen Tier- und Pflanzenarten, exklusiv bei uns.
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Feldlerche zum Vogel des Jahres 2019 gewählt !

Vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) und seinem bayerischer Partner, dem Landesbund für Vogelschutz (LBV), wurde die Feldlerche (Alauda arvensis / Skylark) nach 1998 bereits zum zweiten Mal zum Vogel des Jahres  gewählt. Hauptgrund für die Wahl ist der weiterhin anhaltende besorgniserregende Rückgang dieser einst häufigen Art in unserer industriell verschmutzen und übernutzten Agrarlandschaft.

Alauda arvensis; Feldlerche; Skylark; birds; flight; flug; passeri; pröhl; singvögel; songbirds; vögel

Die Begründung für die Auswahl und Interessantes zur Feldlerche finden Sie z.B. auf der Internetseite des NABU. Hier ein kleiner Auszug:

„Mancherorts ist die Feldlerche schon völlig verschwunden

Mit zwischen 1,3 und 2 Millionen Revieren gehört die Feldlerche immer noch zu den häufigen Vögeln Deutschlands. Allerdings befinden sich ihre Bestände in einem deutlichen Sinkflug. Ein Drittel der Feldlerchen sind in den vergangenen 25 Jahren verschwunden. Zwischen 1990 und 2015 gab es einen Bestandsrückgang um 38 Prozent, wie offizielle Monitoringdaten des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten belegen. Aus vielen Gebieten Deutschlands ist die Feldlerche bereits völlig verschwunden.

Alauda arvensis; Feldlerche; Skylark; birds; flight; flug; passeri; singvögel; songbirds; vögel

Die Nahrung der Feldlerche ist abhängig von den Jahreszeiten. In den kalten Monaten begnügt sie sich mit Pflanzenteilen und Sämereien. Im Frühling kommen Insekten, Regenwürmer oder andere Kleintiere dazu, die besonders für den Feldlerchen-Nachwuchs ein wichtiges Kraftfutter sind.

Die Feldlerche kann in der heutigen Agrarlandschaft wegen der schnell und dicht aufwachsenden großflächigen Intensivkulturen oft nur noch eine Brut aufziehen. Wo auf riesigen Flächen nur noch undurchdringbares Wintergetreide, Raps oder Mais wachsen, fallen die überlebenswichtigen zweiten und dritten Bruten aus. Wenn die Lerchen deswegen auf die vegetationsfreien Fahrspuren im Feld ausweichen, werden sie häufig Opfer von Nesträubern oder von Maschinen überrollt.

Heute fehlt meist die Auflockerung der Landschaft durch Brachen, Sommergetreide oder extensiv genutztes Grünland, wo die Vögel auch im späten Frühjahr noch brüten könnten. Hielten sich 1990 noch Brach- und Maisanbauflächen die Waage, gab es 2010 bereits zwanzig Mal mehr Maisflächen. Auch in Überwinterungsgebieten des Zugvogels haben sich die Nahrungsbedingungen für den Zugvogel durch die Intensivierung der Landwirtschaft und durch Pestizide weiter verschlechtert.

V

Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil sogar noch schlechter geht. Die immer intensivere Landwirtschaft ist zum Hauptgrund für das Artensterben in Europa geworden. NABU und LBV fordern deshalb für die derzeit laufenden Verhandlungen über die künftige EU-Agrarpolitik ein radikales Umsteuern. Derzeit fließen jährlich 58 Milliarden Euro Agrarsubventionen überwiegend als pauschale Flächenprämien an Landwirtinnen und Landwirte. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Diese Gelder müssen künftig statt in Massenproduktion gezielt für eine naturverträgliche Landwirtschaft investiert werden, um Arten wie die Feldlerche zu retten.

Bisher haben sich jedoch weder die Bundeskanzlerin noch ihre Agrarministerin Julia Klöckner am Verhandlungstisch in Brüssel klar dazu bekannt. Die Feldlerche – und mit ihr unsere ländlichen Lebensräume mit ihrer ganzen Artenvielfalt – haben jedoch nur eine Chance, wenn die Bundesregierung auf EU-Ebene die Weichen der Agrarpolitik richtig stellt.”

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Falken

Falken

Nachdem die erste Auflage recht bald vergriffen war, erschien Anfang Oktober 2018  im BLV-Verlag die zweite Auflage des beliebten Falkenbuches “Falken – Edle Jäger Herrscher der Lüfte” – mit Fotos von Dietmar Nill und Torsten Pröhl von fokus-natur.de.

Die Neuauflage wurde, wo nötig,  überarbeitet und mit zahlreichen neuen Bildern versehen. Vor allem die selten fotografierten Arten Merlin, Ger- und Wüstenfalke  werden mit neuen Fotos gezeigt.

 

Falco peregrinus; Wanderfalke; greifvögel; pröhl

Wanderfalke             Falco peregrinus

Falken, die ebenso rasanten wie eleganten Flugakrobaten, haben Menschen schon immer fasziniert. Was genau ist es, das uns so sehr in ihren Bann zieht? Ist es die Bewunderung von Fähigkeiten, die uns Erdgebundenen fehlen? Die Hochachtung für die Flugleistungen und den ans Tollkühne grenzenden Mut, mit dem sich diese Vögel auf Beute stürzen, die oft größer ist als sie selbst? Man spricht den Falken etwas Edles, Aristokratisches zu. Mag das einst fürstliche Privileg der Jagd auch längst »demokratisiert« sein: Die Jagd mit dem Falken, die Beizjagd, umgibt auch heute noch Exklusivität. Davon und von vielem mehr wird in diesem Buch berichtet.
– Machen Sie sich selbst ein Bild über die faszinierenden Herrscher der Lüfte. Herausragende Fotos und sensible, emotionale Texte machen dieses Buch zum besonderen Erlebnis: So nah, so intensiv haben Sie die eleganten, wendigen Greifvögel noch selten gesehen!
– Die ganze Welt der edlen Jäger wird hier in allen Facetten dokumentiert – von ihrer Rolle in der Falknerei, in Mythos, Kunst und Kultur bis zur aktuellen Bestandssituation und den Porträts der europäischen Arten.
– Dazu gibt es fesselnde Erlebnisberichte der Autoren über ihre persönlichen Begegnungen mit Falken.” (BLV)

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“Island – ohne Feuer und Eis”

“Island – ohne Feuer und Eis”,

so lautet der Titel des neuesten Beitrages von Torsten Pröhl in der Juliausgabe der Zeitschrift “Naturfoto” !

Island zählt seit einigen Jahren zu den beliebtesten Zielen vieler Naturfotografen. Entsprechend viele Bilder der “Insel aus Feuer und Eis” kursieren in Magazinen, Internet-Fotoportalen, und sozialen Medien.

Viele zeigen die mittlerweile bekannten Hotspots an den Küsten, Gletschern, Wasserfällen und Vulkanen in dramatischem Licht – für sich genommen oft großartige Aufnahmen, in der Masse aber verlieren sie an Wirkung, werden doch immer wieder dieselben Klischees bedient.

Torsten Pröhl kam mit einem sehr begrenzten Ziel auf die Insel. Er wollte einen Greifvogelforscher bei seinen Untersuchungen begleiten. Als dieser plötzlich absagte, musste der Fotograf seinen Plan ändern. Unvorbereitet und unvoreingenommen machte er sich sein eigenes Bild von Island und entdeckte nicht nur intakte Natur.

 

 

 

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Neue Infoseite bei fokus-natur.de

Mit Beginn des neuen Jahres haben wir unsere neue Infoseite bei fokus-natur.de gestartet.

Zukünftig wollen wir Ihnen hier vertiefende Informationen zu Themen aus unserer natürlichen Umwelt illustriert mit Fotos aus unserer Bilddatenbank näher bringen.

Beginnen werden wir dabei mit den Greifvögeln  unserer Heimat und der an Europa angrenzenden Regionen.

Accipitriformes; birds; greifvögel; raptors; vögelAlle derzeit (2017) für Europa, Nordafrika und Vorderasien als Brutvögel bestätigten 34 Greifvögel (Accipitriformes) und 12  Falkenartige (Falconiformes) möchten wir Ihnen dabei zukünftig  in Wort und Bild vorstellen.

falconiformes; falken; greifvögel; raptors; vögelEin einleitender Text  und die ersten Artkapitel zu Fischadler, Gleitaar, Bart- und Schmutzgeier, Wespenbussard und Schlangenadler sind inzwischen online. Außerdem haben wir gerade weitere Artsteckbriefe zu Mönchsgeier, Gänsegeier, Schell-,  Schrei- und Steinadler freigeschaltet.

Wir sind also gespannt auf Ihre Meinung. Da sich sicher auch bei uns trotz aller Mühe Fehler einschleichen werden, ist Ihre Mitarbeit deshalb ausdrücklich erwünscht. Neben sachlicher Kritik sind wir deshalb natürlich auch über Hinweise und Anregungen oder sogar textliche Zuarbeit dankbar.

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